TEXT to the exhibition

COLOURSHOP UNTITLED/ OSKAR SCHMIDT

Opening 14.02.2019, DAS Chegini_Gallery, Vienna

 

In his latest works, Oskar Schmidt's starting point is digital photography. His visual strategy does not, however, involve illustrating the visible per say, but instead representing something that is no longer detectable. The works no longer show images or objects that are outside themselves but the works themselves become objects of contemplation. These works of art are thus assigned to concrete photography.

Meanwhile, the creative process of the artist is to go into depth and to break open the photo and color universe. He creates a new, visible, yet completely different image an image that has freed itself from the task of being an icon or symbolism. It stops short of depicting anything, and instead creates new signposts and puts them up in the world. These are signs that can only occur in one’s dreams.

 

Oskar Schmidt lives and works in Vienna.

Born in Graz, 1956.

Founder of Pinx. Gallery, 1986.

 

In the mid 90s, Oskar Schmidt developed a new concept to sell art with so-called ‘art salons’.

In addition, he devoted himself to his passion, artistic photography.

His photography is diverse and shows a personal signature. He portrays urban details, people and situations but not in the classical sense. What stands in the foreground for him as an artist is the creation of imagery.

 

TEXT zur Ausstellung

COLOURSHOP UNTITLED/ OSKAR SCHMIDT

Eröffnung 14.02.2019, DAS Chegini_Galerie, Wien

 

Bei Oskar Schmidts neuesten Arbeiten sind digitale Fotos der Ausgangspunkt. Seine visuelle Strategie ist dabei nicht die Abbildung des Sichtbaren, sondern die Darstellung von nicht Sichtbarem. Die Arbeiten zeigen nicht mehr Abbilder, etwas das außerhalb ihrer selbst liegt, sondern sie werden selbst zu Objekten der Anschauung. Daher kann man diese Arbeiten der konkreten Fotografie zuordnen.

Der eigentliche schöpferische Prozess des Künstlers ist ein in die Tiefe gehen, ein Aufbrechen des Foto - und Farbuniversums. 

Er lässt ein neues, sichtbares, jedoch ganz anderes Bild entstehen. Ein Bild das sich von der Aufgabe eine Ikone sein zu müssen oder von Symbolhaftigkeit befreit hat. Es bildet nichts ab, setzt aber neue Zeichen in die Welt. Zeichen, die eigentlich nur in Träumen vorkommen können.

 

Oskar Schmidt lebt und arbeitet in Wien

1956 geboren in Graz

1986 Gründer der Pinx. Galerie.

 

Mitte der 90er Jahre führte Oskar Schmidt im Sinne eines „Kunstsalons“, Events im Salon einer Altbauwohnung durch, mit dem Ziel Sammler und

Kunstschaffende zusammenzuführen. Daneben widmete er sich kontinuierlich und eigenständig seiner großen Liebe, der künstlerischen Fotografie.

 

Oskar Schmidts fotografisches Werk ist vielfältig, zeigt eine ganz persönliche Handschrift. Er porträtiert urbane Details, Menschen und Situationen, jedoch nicht die Fotografie im klassischen Sinn steht für Oskar Schmidt im Vordergrund seines Werkes, sondern das Schaffen von Bildern.